Arbeitsdirektor, Putzfrau, Firmenerbin – Portraits über interessante Menschen aus Arbeitswelt und Gesellschaft

Eine Auswahl aus meinen Veröffentlichungen

Die Entscheiderin
Portrait Christine Hohmann-Dennhardt für Magazin Mitbestimmung, Ausgabe 12/2012.

Christine Hohmann-Dennhardt, Tochter eines Maurermeisters aus Leipzig, war Ministerin und Bundesverfassungsrichterin. Jetzt kämpft sie als erste Frau im Daimler-Vorstand gegen Korruption. Kurzportrait  über eine Frau, für die es nie etwas Besonderes war, etwas Besonderes zu sein.


Der Oberbürgermeister
Portrait Jürgen Roters für Magazin Mitbestimmung, Ausgabe 6/2013.

Als Kölner Oberbürgermeister mit Sparambitionen braucht Jürgen Roters (SPD) Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen. Beides trainiert er schon seit seiner Jugend als Marathonläufer. Kurzportrait eines Sozialdemokraten, der es mit 40 schon zwei Mal rund um die Erde geschafft. In Turnschuhen.


„Der weiß, wo er herkommt“
Portrait Ralf Blauth für das Magazin Mitbestimmung, Ausgabe 11/2011

Ralf Blauths Karriere wechselvoll zu nennen, wäre untertrieben. Als sich die Chemie- und Energieunternehmen in einem wilden Reigen neu formierten, war er mittendrin – erst als Betriebsratsvorsitzender, dann in der Funktion des Arbeitsdirektors. Wie so ein Spagat geht, steht hier.


Putzfrau Marlies führt durchs Welterbe
Portrait Marlies Wolz für den Reader’s Digest Deutschland, Ausgabe 11/ 2008
(Director’s Cut)

1978 trafen in der kleinen Stadt Brühl bei Köln zwei Welten aufeinander. Hier das piekfeine Schloss Augustusburg, Meisterwerk des Rokoko, Lieblingsresidenz des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August von Wittelsbach, sechs Jahre später zum UNESCOWelterbe gekürt. Dort die zupackende Marlies Wolz, Brühler Original mit breitem Dialekt, damals 35 Jahre alt. Wie das ausging, lesen Sie hier.


Die Umweltdirektorin
Portrait Erika Mink, Umweltdirektorin von Tetra-Pak, für das Magazin Mitbestimmung, 10/2011

Lobbyistin in Brüssel? Dazu fallen einem viele Klischees ein. Erika Mink, Umweltdirektorin von Tetra Pak International, gelernte Mechanikerin und studierte Umweltingenieurin, erfüllt die wenigsten davon. Die junge Erika Mink hätte nicht akzeptiert, dass die ältere heute überzeugt ist, für die Erhaltung der Umwelt am besten in einem globalen Konzern arbeiten zu können. Die großen Konzerne seien es, die durch ihre weltweit gleichen Umwelt- und Sozialstandards und moderne Technologien den Fortschritt in ärmere Länder brächten, sagt sie heute. Mein Portrait über sie steht hier.


Eine Chance, die Wunder wirkt
Portraits über Menschen, die den 3. Bildungsweg gegangen sind, für das Magazin Mitbestimmung 4/2012

Wer tut sich die Strapazen des dritten Bildungsweges an und warum? Wir haben fünf Frauen und Männer gebeten, uns zu erzählen, wie es für sie war, den Arbeitsplatz vorübergehend mit dem Hörsaal zu tauschen. Herausgekommen sind erstaunliche Geschichten über ungewöhnliche Bildungskarrieren: eine Lokführerin wird zur Arbeitsrechtsexpertin, ein Industriemechaniker zum leitenden Angestellten, ein Schornsteinfeger mit Legastehnie zum Ingenieur für Energie- und Umweltverfahrenstechnik, und eine Druckformherstellerin wandert als Ingenieurin nach Neuseeland aus und ein Bauernsohn wird Projektingenieur. Wie es dazu kam, lesen Sie hier.


Fair beteiligt, aber selten an der Macht
Drei Portraits erfolgreicher Betriebsrätinnen für das Magazin Mitbestimmung, 6/2012

Die 2001 eingeführte Quote im Betriebsverfassungsgesetz wird in fast 80 Prozent der Betriebe umgesetzt. Und immerhin sind heute ein Drittel der Betriebsräte in Deutschland weiblich. An den Spitzen der Mitbestimmungsorgane stehen Frauen aber immer noch selten. Eine Ausnahme bilden die Konzernbetriebsratsvorsitzenden Doris Ludwig (WestLB) und Waltraud Litzenberger (Deutsche Telekom) und die stellvertretende Konzernbetriebsratsvorsitzende der ThyssenKrupp AG, Susanne Herberger. Drei Portraits.


Auf ihr Wohl!
Portrait von Hubertine Underberg-Ruder, Verwaltungsratspräsidentin der Underberg AG, für den Reader’s Digest Deutschland, 11/2010

Hubertine Underberg-Ruder, Ururenkelin des Gründers des Familienunternehmens Underberg, nimmt es sportlich, wenn im Büro die Fetzen fliegen. Sie mag klare Ansagen. Eine davon machte sie gleich mal als neue Underberg-Chefin an das hausinterne Marketing: „Bitte keinen unter 35 ansprechen!“ Warum sie für Magenbitter keine jungen Kunden will und warum sie keine Softies mag, steht hier.