Studien verfassen, Sonderhefte koordinieren – Formen der Hintergrundberichterstattung

Eine Auswahl aus meinen Veröffentlichungen in Sonderpublikationen

Geschäftsmodell Ausbeutung: Wie europäische Arbeitnehmer_innen in Deutschland um ihre Rechte betrogen werden.
Studie für die Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin über die Situation mobiler Beschäftigter, April 2015.

Ein umfangreicher Hintergrundbericht über die düsteren Nischen auf dem deutschen Arbeitsmarkt, wo grundlegende soziale Errungenschaften – vom Urlaubsanspruch, über die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bis hin zu Gesundheitsschutz und Höchstarbeitszeiten – für mobile Beschäftigte aus östlichen EU-Ländern de facto nicht mehr gelten. Für das lukrative „Geschäftsmodell“ Ausbeutung müssen die Arbeitgeber meist nicht einmal mit juristischen Konsequenzen rechnen. Ein PDF der Studie gibt es hier.


Betriebsräte gründen: Erste Schritte, Erfahrungen, Gute Praxis.
56-seitiges Sonderheft im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung, April 2015. Redaktionelle Planung, Koordination, Recherchen sowie alle Texte von mir. Zusammenarbeit mit Matthias Jung (Fotos) und sk design (Grafik).

Wie gründet man einen Betriebsrat? Worauf muss man achten, wo gibt es Fallstricke, was sind die Vorteile? Beispiele guter Praxis anhand von Betrieben aus unterschiedlichen Branchen erklärt dieses Sonderheft.


Werkverträge fair gestalten. Gute Praxis in der Stahlindustrie.
56-seitiges Sonderheft im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und des IG-Metall-Vorstands – Zweigbüro Düsseldorf, Juni 2014. Redaktionelle Planung, Koordination, Recherchen sowie alle Texte von mir. Zusammenarbeit mit Karsten Schöne (Fotos) und Designbüro Wanja Schnurpel (Grafik).

Seit gleiche Bezahlung und gleiche Behandlung für Leiharbeitnehmer gilt, öffnen Unternehmen häufig über Werkverträge die Tür für prekäre Beschäftigung ohne Schutz und Regeln. Das Heft fasst an Betriebsbeispielen zusammen, was Betriebsräte der Stahlindustrie und die IG Metall gegen Auswüchse dieser Beschäftigungsform tun können und gibt konkrete Tipps zur Guten Praxis.


Überfälliges Signal an Europas Jugend: Chancen und Hürden der Implementierung der Europäischen Jugendgarantie
Mein Bericht über die Hintergründe, Ziele und eine mögliche praktische Umsetzung der Europäischen Jugendgarantie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung. Juli 2013.

Die Analyse basiert auf den Ergebnissen des zweitägigen Workshops „The European Youth Guarantee – How to implement and make it work in the member states” vom 13. bis 14. Mai 2013 in Brüssel, zu dem die FES Expertinnen und Experten aus Deutschland, Spanien, Italien, Portugal, Griechenland, Rumänien, Tschechien, Finnland und Österreich eingeladen hatte. Ich war als Berichterstatterin dabei.


Wir müssen draußen bleiben: Aktuelle Länderstudien der Friedrich-Ebert-Stiftung analysieren Jugendarbeitslosigkeit in Europa
Mein Bericht im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung aus dem Jahr 2012 über die strukturellen Hintergründe der Jugendarbeitslosigkeit in ausgesuchten Ländern Europas. Ein detaillierter Blick auf Studien aus Spanien, Deutschland, Italien, Frankreich und Polen.

Die Schulden- und Wirtschaftskrise verstärkt zwar die Jugendarbeitslosigkeit in vielen europäischen Ländern, aber sie ist nicht ihre strukturelle Ursache: Wissenschaftliche Länderstudien der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) aus 20 europäischen Staaten zeigen, dass einem wachsenden Teil der jungen Menschen in der EU schon seit Jahren der reibungslose Übergang von der Schule in eine unbefristete, regulär bezahlte Beschäftigung nicht mehr gelingt. Kurzanalyse über die Gründe für eine drohende Lost Generation.